Messung von seismografischen Daten
Bevor die Geopower Basel AG in Kleinhüningen mit der Hauptbohrung begann, wurden in und um Basel mehrere so genannte Horchbohrungen abgeteuft. Die Bohrungen reichen in eine Tiefe von maximal 2,75 Kilometer.
Die Bohrlöcher wurden mit Geophonen ausgerüstet, die mikroseismische Ereignisse aller Art aufzeichnen. Damit wurden die Gesteinsklüfte lokalisiert, in die später das Wasser gepresst wurde.
Die Geophone registrieren allerdings auch kleinste Erdstösse in der Region, die den vorhandenen Seismografen sonst entgehen. Dies ist für die Wissenschaft von besonderem Interesse, weil der südliche Rheingraben als aktives Gebiet bekannt ist. Die Information über Kleinstbeben gibt einen tiefen Einblick in die Mechanik des Rheingrabens.