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Geopower Basel AG
Margarethenstrasse 40
4002 Basel

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Fax 061 275 54 10
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Die Entwicklung des Projektes
Chronologie 2007
Januar 2007 Der Bericht zur Beantwortung der Fragen der Behörden, der auch Stellungnahmen der internationalen unabhängigen Experten des wissenschaftlichen Beirates beinhaltet, wird fristgerecht am 5. Januar 2007 den zuständigen Stellen abgegeben, wie dies am 15. Dezember zwischen den Behörden, den beigezogenen Experten des Kantons Basel-Stadt und der Geopower Basel AG vereinbart wurde. Sämtliche Berichte, welche den Behörden zugestellt wurden, sind auf der Website des Baudepartements abrufbar.
In Absprache mit der Versicherung der Geopower Basel AG werden ab Anfang Januar Schäden an Gebäuden im Zusammenhang mit den Erdstössen von einem Ingenieurbüro aufgenommen.
Der Bohrturm wird abgebaut und für einen neuen Einsatz abtransportiert. Die auf dem Bohrplatz im Zusammenhang mit der abgeschlossenen ersten Bohrung und der gestoppten Stimulation notwendigen Kontrollarbeiten laufen weiter.
Mit der Sistierung des Projekts auf unbestimmte Zeit hat der Regierungsrat am 23. Januar den von der Geopower Basel AG bereits nach dem ersten Erdstoss vorgenommenen Unterbruch des Projekts bestätigt. Die entscheidende Voraussetzung für eine allfällige Weiterführung des Projekts ist eine umfassende Risikoanalyse, die der Kanton Basel-Stadt in Auftrag geben will.
Alle für die Behörden respektive von den Behörden verfassten Expertisen und Stellungnahmen zur Geothermie werden vom Baudepartement Basel-Stadt am 25. Januar der Öffentlichkeit über Internet zugänglich gemacht: www.bd.bs.ch/geothermie
März 2007 Von Dezember 2006 bis März 2007 werden insgesamt sieben Erdstösse mit einer Stärke von Magnitude über 2,5 registriert, davon vier mit einer Stärke von Magnitude über 3.
Am 8. Dezember 2006 wurde das Einpressen von Wasser gestoppt und der Druck im Bohrloch abgebaut, sodass das Wasser wieder ausfliessen konnte. Rund ein Drittel des eingepressten Wassers wurde wieder an die Oberfläche befördert. Danach hat die seismische Aktivität insgesamt nachgelassen und es werden Erschütterungen mit abnehmender Häufigkeit registriert.
August 2007 Über 1500 Fälle der insgesamt 2500 eingegangenen Schadensmeldungen sind bis Ende August 2007 durch das Ingenieurbüro Aegerter & Bosshardt resp. die AXA-Winterthur bearbeitet worden; gegen 400 dieser Fälle können abgeschlossen werden.
September 2007 Im Zusammenhang mit den versicherungstechnischen und rechtlichen Aspekten bei der Schadensabwicklung wird ein Schadenperimeter erarbeitet, der aufzeigt, wo Schäden als Folge der Erdstösse möglich sind. Dieser Schadenperimeter ist vom Ingenieurunternehmen Aegerter & Bosshardt, Basel, mit Unterstützung des Schweiz. Erdbebendienstes und des geologisch-paläontologischen Instituts der Universität Basel erarbeitet worden. Der Perimeter umfasst ein Gebiet von rund 15 Kilometern um das Bohrloch in Kleinhüningen.
Oktober 2007 Das Baudepartement Basel-Stadt schreibt die Risikoanalyse zum seismischen Risiko des Projekts Deep Heat Mining Basel aus. Im Hinblick darauf haben die Behörden ein detailliertes Pflichtenheft erarbeitet.
Dezember 2007 Im Rahmen eines Werkstattgesprächs für Medien informiert die Geopower Basel AG über die Auswertung der Daten aus der ersten Stimulationsphase.
Über 2400 der insgesamt gegen 2700 gemeldeten Schadensfälle sind bearbeitet; in über 800 Fällen ist bereits eine Auszahlung erfolgt.