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> Ereignisratenplot vom 13.12.2006 bis einschliesslich 22.03.2007, pdf, 5,4 KB

Medienmitteilung vom 21. März 2007
Geothermiepojekt Basel:    
Erdstoss mit Magnitude 2,8 registriert


Am Mittwoch, 21. März 2007, wurde um 17.45 Uhr ein Erdstoss mit der Stärke Magnitude 2,8 registriert, der an der Erdoberfläche in der Region Basel gemäss Schweiz. Erdbebendienst (SED) teilweise  verspürt werden konnte. Das Epizentrum befand sich in unmittelbarer Nähe zum Bohrloch des Geothermieprojekts "Deep Heat Mining" in Basel / Kleinhüningen.  Der Erdstoss ist gemäss aktuellem Wissensstand eine Folge des Einpressens von Wasser im vergangenen Dezember.

Seit dem 8. Dezember wurden insgesamt sieben Erdstösse mit einer Stärke von Magnitude über 2,5 registriert, davon vier mit einer Stärke von über Magnitude 3. Am 8. Dezember wurde das Einpressen von Wasser gestoppt und der Druck im Bohrloch abgebaut, sodass das Wasser wieder ausfliessen konnte. Rund ein Drittel des eingepressten Wasser wurde wieder an die Oberfläche befördert. Seither hat die seismische Aktivität insgesamt nachgelassen. Weiterhin wurden Erschütterungen mit abnehmender Häufigkeit registriert. Seit dem Erdstoss vom 2. Februar (mit Magnitude 3,3) hatte der Schweiz. Erdbebendienst (SED) insgesamt sieben Erschütterungen mit Stärken zwischen  Magnitude 0,8 und 1,7 registriert. Die Mikroseismizität im Bohrlochbereich, welche die Geopower Basel AG mit dem Monitoringsystem überwacht, zeigt, dass die Anzahl kleinster Erschütterungen insgesamt abgenommen hat. Während der Phase des Einpressens von Wasser zwischen dem 2. und 8. Dezember wurden über 12'000 dieser Kleinsterschütterungen gemessen.

Der heutige Erdstoss deutet darauf hin, dass im Bereich, der durch das Einpressen von Wasser im Dezember beeinflusst wurde, nach wie vor Spannungsumlagerungen stattfinden bis sich ein neues stabiles Gleichgewicht eingestellt hat. Die stärkeren dieser Spannungsumlagerungen machen sich an der Erdoberfläche durch Erdstösse bemerkbar. Die von der Geopower Basel AG und den Behörden konsultierten Experten hatten das Auftreten von weiteren spürbaren Erschütterungen nicht ausgeschlossen, machten aber über die Dauer der noch zu erwartenden seismischen Aktivität keine verbindlichen Aussagen.

Die Geopower Basel AG führt den Betrieb und Unterhalt des Bohrloches sowie das Monitoringsystem weiter. Ebenso wird die Seismizität im Bohrlochbereich und der gesamten Region weiterhin detailliert aufgezeichnet. Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) überwacht die seismische Aktivität und publiziert alle registrierten Ereignisse auf einer speziellen Internetseite: www.seismo.ethz.ch/basel/ <file://www.seismo.ethz.ch/basel/> . Auf der Internetseite des SED können mit einem Formular auch die Wahrnehmungen in Zusammenhang mit einem Erdbeben mitgeteilt werden. Diese Angaben sind wichtige Informationen für den SED, um ein besseres Bild über die Auswirkungen eines Erdbebens zu erhalten. Für Basel können diese Angaben dazu dienen, die erstellte Mikrozonierung der Stadt und der Region zu vertiefen.

Schäden sind nach Einschätzung durch den Schweiz. Erdbebendienst nach dem heutigen Erdstoss nicht zu erwarten.

Datum: 21. März 2007
Zeichen: ca. 2’850


Weitere Informationen für die Medien über:
René Kindhauser, Geopower Basel AG, Kommunikation,
Telefon 061 275 51 68
oder über
Marc Keller, Informationsbeauftragter Baudepartement Basel-Stadt
Telefon  061 267 42 51


Medienmitteilung vom 23. Februar 2007
Information für die Medien zur Schadensabwicklung in Zusammenhang mit dem Geothermieprojekt

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir möchten Sie kurz über die Abwicklung der Schadensmeldungen im Zusammenhang mit dem Basler Geothermie-Projekt informieren und lassen Ihnen beigefügt zu Ihrer Information das Schreiben zukommen, das wir in diesen Tagen all jenen haben zukommen lassen, die eine Schadensmeldung eingereicht haben.

Insgesamt sind bei der Geopower Basel AG aufgrund der Erdstösse bisher über 1'500 Schadensmeldungen eingegangen. Davon stammen etwa zwanzig Prozent aus Deutschland und fünf Prozent aus Frankreich. Die Geopower Basel AG behandelt alle Schadensmeldungen mit hoher Priorität und übernimmt die Kosten für die Schadensaufnahme - was üblicherweise Sache der Geschädigten wäre. Zudem wird gegenwärtig mit der Versicherung und den Schadensexperten eine vereinfachte Abwicklung insbesondere der Schadensfälle mit geringen Kosten erwogen.

Seit dem 8. Januar sind in rund 250 Fällen Schäden an Gebäuden von einem Ingenieurbüro aufgenommen worden. Die Schadensaufnahmen werden von den Betroffenen positiv aufgenommen. Bisher wurden keine Schäden an tragenden Bauteilen festgestellt. Es handelt sich vorwiegend um Risse im Putz, in Tapeten oder Plättli. Der durchschnittliche Schadenswert der bisher ermittelten Fälle liegt bei rund 700 Franken. Bei Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen wird – wie bei Sachversicherungsfällen üblich – der Zeitwert vergütet.

Bisher hat die Geopower Basel AG für die Schadensaufnahmen etwa 50'000 Franken aufgewendet. Die Gesamtsumme für die Durchführung der Schadensaufnahmen wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf 100'000 bis 200'000 Franken geschätzt.

Für weitere Informationen zur Schadensabwicklung steht Ihnen Daniel Moll, Geschäftsführer der Geopower Basel AG, über Telefon 061 275 51 24 zur Verfügung.

Freundliche Grüsse
René Kindhauser
Kommunikation Geopower Basel AG

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Medienmitteilung vom 2. Februar 2007

Pilotprojekt Geothermiekraftwerk Basel:
Erdstoss mit Magnitude 3.3 registriert

Heute Freitag, 2. Februar 2007, um 04:54 Uhr wurde ein Erdstoss mit der Stärke Magnitude 3.3 registriert, der an der Erdoberfläche deutlich spürbar war.  Das Epizentrum befand sich in unmittelbarer Nähe zum Bohrloch des Geothermieprojekts "Deep Heat Mining" in Basel /Klein-hüningen.

Seit dem 8. Dezember ist dies der vierte Erdstoss mit einer Stärke von über Magnitude 3. Damals wurde das Einpressens von Wasser gestoppt und der Druck im Bohrloch abgebaut. Rund ein Drittel des eingepressten Wasser wurde wieder an die Oberfläche befördert. Weiterhin wurden Erschütterungen mit abnehmender Häufigkeit und unterschiedllichen Stärken registriert. Seit dem 16. Januar hat der Schweiz. Erdbebendienst (SED) keine weiteren Erschütterungen mehr registriert. Dieser erneute Erdstoss deutet darauf hin, dass im Bereich, der durch das Einpressen von Wasser im Dezember beeinflusst wurde, nach wie vor Spannungsumlagerungen stattfinden. Nach den Erfahrungen der letzten Erdstösse hatten die Fachexperten das Auftreten von weiteren spürbaren Erschütterungen nicht ausgeschlossen, bis sich der Druck des noch vorhandenen Wasser in der Tiefe abgebaut hat.

Die Seismizität im Bohrlochbereich und der gesamten Region wird weiterhin detailliert aufgezeichnet. Im Rahmen der laufenden Abklärungen aller Ereignisse seit Dezember wird auch dieses noch detaillierter untersucht werden. Alle Ereignisse, welche der Schweiz. Erdbebendienst (SED) registriert, werden auf der speziellen Internetseite (www.seismo.ethz.ch/basel/) publiziert.

Schäden sind nach Einschätzung durch den Schweiz. Erdbebendienst nicht zu erwarten. Allfällige Schadensmeldungen sind zu richten an: Geopower Basel AG, Margarthenstrasse 40, 4002 Basel oder info@geopower-basel.ch

2. Februar 2007

Zeichen: ca. 1'800

Weitere Informationen für die Medien:
René Kindhauser, Geopower Basel AG, Kommunikation,
Telefon 061 275 51 68

oder über

Marc Keller, Baudepartement Basel-Stadt, Leiter Kommunikation
Telefon  061 267 42 51

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Medienmitteilung vom 16. Januar 2007

16.01.2007 Geothermiekraftwerk Basel: Erneuter Erdstoss mit Magnitude 3.2

Heute Dienstag, 16. Januar 2007, um 01:09 Uhr wurde erneut ein Erdstoss mit der Stärke Magnitude 3.2 registriert. Dieser war an der Erdoberfläche deutlich verspürt worden. Das Epizentrum befand sich in unmittelbarer Nähe zum Bohrloch des "Deep Heat Mining" Projektes in Basel / Kleinhüningen.

Seit dem 8. Dezember ist dies der dritte Erdstoss mit einer Stärke von über Magnitude 3. Damals wurde das Einpressen von Wasser sofort gestoppt und der Druck im Bohrloch abgebaut. Rund ein Drittel des eingepressten Wassers wurde wieder an die Oberfläche befördert. Seither wurden weiterhin Erschütterungen mit abnehmender Häufigkeit und unterschiedlichen Stärken registriert. Gemäss Aussagen der Fachleute kann das Auftreten von weiteren spürbaren Erschütterungen nicht ausgeschlossen werden, bis sich der Druck des noch vorhandenen Wassers in der Tiefe abgebaut hat. Ob ein aktives Abpumpen des noch in der Tiefe liegenden Wassers sinnvoll ist, wird zur Zeit geprüft. Unter Umständen würden dadurch nämlich die noch vorhandenen und für die Erdstösse ursächlichen Druckunterschiede im Untergrund vorübergehend noch erhöht.

Um die Erschütterungen zu überwachen, wird die Seismizität im Bohrlochbereich und der gesamten Region weiterhin detailliert aufgezeichnet. Im Rahmen der laufenden Abklärungen aller Ereignisse seit Dezember wird auch der heutige Erdstoss detailliert untersucht werden.
Der Regierungsrat wird sich an seiner Sitzung vom 30. Januar – gestützt auf die bisher noch nicht vorliegenden Berichte der unabhängigen Experten und Fachstellen – mit dem Geothermie-Projekt befassen und über das weitere Vorgehen beschliessen. Bis dahin wird folgendes festgehalten:

* Seit dem Entscheid der Geopower, den Bohrturm und die Mannschaft freizugeben, ist klar, dass das Projekt auf absehbare Zeit in der vorgesehenen Weise nicht weitergeführt werden kann. Zur Frage, ob und in welcher Form daran weitergearbeitet werden soll, wird sich der Regierungsrat, wie schon mehrfach kommuniziert, gestützt auf die bis dann vorliegenden Experten- und Fachberichte Ende Januar äussern.

* Ebenso wird sich der Regierungsrat über die Art und Weise des Einbezugs der Bevölkerung äussern. Ob dies in Form eines Runden Tisches geschehen wird, in Form von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen, ob das in politischen Gremien geschehen soll oder auf andere Art, ist heute noch offen.

* Sämtliche in Zusammenhang mit der Geothermie für die Behörden, resp. von den Behörden verfassten Berichte und Expertisen werden vollumfänglich veröffentlicht werden. Dies ist heute nicht möglich, weil diese, abgesehen vom Bericht der Geopower Basel AG, noch nicht fertig gestellt sind und eine unvollständige und unkommentierte Publikation der heute vorliegenden Dokumente die Verunsicherung und die offenen Fragen nicht zu beseitigen vermag.

* Alle bisher von der Geopower und den Behörden konsultierten Experten stimmen darin überein, dass Erdstösse zu erwarten waren und dass weitere Erdstösse immer noch nicht ausgeschlossen werden können. Trotz allem sind eigentliche Schadenbeben höchst unwahrscheinlich.

* Das beim Geothermie-Projekt angewandte Klüftungsverfahren mit eingepresstem Wasser wurde weltweit schon tausendfach angewandt, ohne dass Schäden aufgetreten wären. Allerdings wurde das Verfahren in kristallinem Gestein – Granit, wie es unter 2'500 Meter in Basel vorkommt - bisher nur an wenigen Orten angewandt. Das Einpressen von Wasser zur Verbesserung der Erdöl- und Erdgasförderung wird jedoch sogar in städtischen Gebieten (z.B. Niederlande, Norddeutschland), wie auch in wesentlich stärker erdbebengefährdeten Gebieten (z.B. Kalifornien, Indonesien, Venezuela) routinemässig angewandt.

* Im Gebiet, wo durch das Einpressen von Wasser lokal der Porendruck im Gestein verändert wurde, wird die Bruch-Schwelle im Gestein heruntergesetzt, was zu spontanen Spannungsumlagerungen führen kann bis der Porenwasserdruck ausgeglichen ist. Die stärkeren dieser Spannungsumlagerungen machen sich an der Erdoberfläche durch Erdstösse bemerkbar. Ob sich dies durch aktives Abpumpen positiv beeinflussen lässt, wird zur Zeit abgeklärt.

* Über die Dauer der noch zu erwartenden Bebentätigkeit können die Experten keine verbindliche Aussage machen. Tatsache ist jedoch, dass die seismische Aktivität seit der Beendigung der Wasser-Einpressung am 8. Dezember 2006 deutlich nachgelassen hat.

* Die Verantwortlichen sind sich im Klaren darüber, dass die noch hängigen Abklärungen trotz der gebotenen Eile mit höchster Sorgfalt durchgeführt werden müssen.

Weitere Auskünfte
Marc Keller, Telefon 061 267 42 51
Informationsbeauftragter Baudepartement Basel-Stadt

René Kindhauser, Telefon 061 275 51 68
Geopower Basel AG, Kommunikation

Hinweise
Weiterhin werden die Ereignisse, welche der Schweiz. Erdbebendienst (SED) registriert, auf der speziellen Internetseite www.seismo.ethz.ch/basel publiziert.
Allfällige Schadensmeldungen sind an die Geopower Basel AG, Margarthenstrasse 40, 4002 Basel, Tel. 061 275 97 50 oder an info@geopower-basel.ch zu richten.
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Medienmitteilung vom 6. Januar 2007

Pilotprojekt Geothermiekraftwerk Basel:
Starker Erdstoss registriert

Heute Samstag, 6. Januar 2007, um 08:19 Uhr wurde ein Erdstoss mit der Stärke Magnitude 3.1 registriert. Dieser war an der Erdoberfläche deutlich verspürt worden und es wurde teilweise auch ein Knallgeräusch wahrgenommen. Das Epizentrum befand sich in unmittelbarer Nähe zum Bohrloch des "Deep Heat Mining" Projektes in Basel.

Nach dem Stopp des Einpressens von Wasser am 8. Dezember 2006 und dem Druckabbau im Bohrloch wurden weiterhin Erschütterungen mit abnehmender Häufigkeit und Stärken bis Magnitude 2.5 registriert. Dies entspricht der Aussage der Fachleute im Dezember, wonach das Auftreten von weiteren spürbaren Erschütterungen nicht ausgeschlossen werden kann. Um diese Erschütterungen zu überwachen wird die Seismizität im Bohrlochbereich und der gesamten Region detailliert aufgezeichnet.

Die Stärke mit Magnitude 3.1 des heutigen Ereignisses liegt über den bisher registrierten Werten seit dem 8. Dezember und war gut spürbar.  

Im Rahmen der weiteren Abklärungen aller Ereignisse seit Dezember wird auch dieses noch detailliert untersucht werden.

Weiterhin werden alle Ereignisse, welche der Schweizerische Erdbebendienst registriert, auf der speziellen Internetseite (www.seismo.ethz.ch/basel) publiziert.

Allfällige Schadensmeldungen sind an die Geopower Basel AG, Margarthenstrasse 40, 4002 Basel oder info@geopower-basel.ch zu richten.
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Medienmitteilung vom 5. Januar 2007

Pilotprojekt Geothermiekraftwerk Basel: Bericht der Geopower Basel AG geht an die Behörden

Der Bericht der Geopower Basel AG zur Beantwortung der Fragen der Behörden wird fristgerecht abgegeben. In der kommenden Woche wird mit dem Abbau des Bohrturms begonnen. Die Mess-, Kontroll- und Analysearbeiten laufen weiter.

Der Verwaltungsrat der Geopower Basel AG, der Trägerin des Geothermie-Pilotprojekts in Basel, hat an seiner gestrigen Sitzung den Bericht zur Beantwortung der Fragen der Behörden verabschiedet. Der Bericht, der auch Stellungnahmen der internationalen unabhängigen Experten des wissenschaftlichen Beirates beinhaltet, wird fristgerecht heute Freitag, 5. Januar 2007, den zuständigen Stellen abgegeben, wie dies am 15. Dezember zwischen den Behörden, den beigezogenen Experten des Kantons Basel-Stadt und der Geopower Basel AG vereinbart wurde. Der Bericht behandelt die im Dezember festgelegten Fragenbereiche, wie die wissenschaftlichen Vorabklärungen, das Bewilligungsverfahren, den Ereignisablauf und die Erklärungen zu den Vorkommnissen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Massnahmen für eine Weiterführung des Projekts, Risikoabschätzung und Alternativverfahren. Die Behörden werden, wie im Dezember vom Baudepartement des Kantons Basel-Stadt mitgeteilt, zusammen mit den beigezogenen Experten den Bericht gründlich prüfen und dem Regierungsrat eine Empfehlung für das weitere Vorgehen abgeben. Der Entscheid des Regierungsrates wird öffentlich bekannt gegeben. Erst nach diesem Entscheid wird die Geopower Basel AG über die weitere Zukunft des Projekts befinden können.

Als Folge der vom Verwaltungsrat der Geopower Basel AG am 20. Dezember beschlossenen Projektänderung wurde inzwischen der Vertrag mit dem Bohrunternehmen KCA Deutag im Rahmen der vertraglichen Möglichkeiten aufgelöst. In der kommenden Woche wird mit dem Abbau des Bohrturms begonnen und ab Mitte bis Ende Januar erfolgt der Abtransport für einen neuen Einsatz. Die auf dem Bohrplatz im Zusammenhang mit der abgeschlossenen ersten Bohrung und der gestoppten Stimulation notwendigen Kontrollarbeiten laufen weiter. Ausserdem wird die detaillierte Auswertung des umfangreichen Datenmaterials fortgesetzt und die Seismizität im Bohrlochbereich sowie der gesamten Region weiterhin detailliert aufgezeichnet. Der Schweiz. Erdbebendienst (SED) überwacht die seismische Aktivität. Alle vom SED registrierten Ereignisse, werden ebenfalls weiterhin auf der speziellen Internetseite des SED publiziert (www.seismo.ethz.ch/basel/).

Weitere Informationen für die Medien:
Daniel Moll, Geschäftsführer Geopower Basel AG
Telefon 061 275 55 03,
daniel.moll@iwb.ch

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Medienmitteilung vom 21. Dezember 2006

Pilotprojekt Geothermiekraftwerk Basel:

Verwaltungsrat beschliesst Änderung im Projektablauf

Der Verwaltungsrat der Geopower Basel AG, der Trägerin des Geothermie-Pilotprojekts in Basel, hat an seiner Sitzung vom 20. Dezember 2006 eine Änderung im Ablauf des Erdwärmenutzungsprojekts „Deep Heat Mining Basel“ beschlossen. In einer zusätzlichen Phase sollen nun die vorliegenden Daten analysiert und das Konzept für das weitere Vorgehen überarbeitet werden. Damit dies ohne Zeit- und Kostendruck stattfinden kann, hat der Verwaltungsrat beschlossen, den Bohrturm und das Bohrteam sofort freizugeben.

Nachdem für die Stimulationsphase - aufgrund des Erdstosses vom 8. Dezember - ein Stopp verfügt wurde, stellte sich für die Geopower Basel AG auch die Frage, ob es zielführend ist, die zweite Bohrung zu starten, solange nicht klar ist, mit welchen zusätzlichen Rahmenbedingungen und Auflagen das Projekt fortgesetzt wird.

Nach gründlicher Evaluation der Sachlage hat der Verwaltungsrat der Geopower Basel AG an seiner gestrigen Sitzung entschieden, den Projektablauf zu ändern und eine zusätzliche Phase für die Analyse und die Überarbeitung des Konzepts zu initiieren. Die vorliegenden Daten aus der ersten Stimulationsphase, welche die Aufzeichnung von über 12'000 kleinsten und kleinen Erschütterungen umfasst, erfordern eine detaillierte Analyse. Während dieser Zeit würde aufgrund der bisherigen Planung der Bohrturm ungenutzt bereitstehen und Kosten verursachen. Um diese Kosten zu vermeiden, hat der Verwaltungsrat an seiner gestrigen Sitzung beschlossen, den Bohrturm und die Bohrmannschaft sofort freizugeben. Dabei ist er davon ausgegangen, dass es auch unter günstigsten Bedingungen nicht möglich sein wird, alle entscheidenden Fragen zu beantworten und die Arbeiten am Erdwärmeprojekt bis Ende Januar 2007 wieder aufzunehmen.  

Die Geopower Basel AG stellt indessen nicht nur Kostenüberlegungen an. Die Mitglieder des Verwaltungsrats sind trotz den Schwierigkeiten, die mit dem Erdstoss vom 8. Dezember 2006 auftraten, nach wie vor vom grossen Energieversorgungspotenzial der Geothermie überzeugt. Deshalb erachtet es der Verwaltungsrat als wichtig, jetzt das umfangreiche Datenmaterial mit grosser Sorgfalt, detailliert und ohne Zeitdruck auszuwerten, um damit zu neuen Erkenntnissen und Klarheit zu gelangen, wie das Reservoir in der Tiefe zur Zeit aussieht und wie es weiter entwickelt werden könnte. Das ist unbedingt nötig, nachdem die im Rahmen des Projekts erfolgte Einpressung von Wasser in den Untergrund zu einem in Basel und Umgebung stark wahr­nehmbaren Erdstoss mit der Magnitude 3,4 auf der Richterskala sowie zu Ängsten in der Bevölkerung und zu Sachschäden geführt hatte.

Diese neuen Erkenntnisse werden auf verschiedenen Vorarbeiten beruhen, so namentlich auf einem umfangreichen Bericht, den die Geopower Basel AG bis zum 5. Januar 2007 zuhanden der Behörden ausarbeitet.

Ebenso fliessen Erkenntnisse ein, welche der unabhängige internationale wissenschaftliche Beirat am 18. Dezember 2006 mit Blick auf das Ereignis vom 8. Dezember 2006 und den Fragestellungen der Behörden und der Geopower Basel AG diskutiert hat.

Die Geopower Basel AG hält fest, dass es ihr derzeit in Absprache mit den Behörden möglich wäre, die ursprünglich vorgesehene zweite Tiefbohrung in Kleinhüningen zu starten. Der von den Behörden verfügte Stopp betrifft ausschliesslich Aktivitäten, durch welche Erschütterungen ausgelöst werden können, insbesondere das Einpressen von Wasser in die Tiefe zum Öffnen der bestehenden unterirdischen Risse und Klüfte. Die Geopower Basel AG sieht aber von einem Start der zweiten Bohrung im Januar 2007ab, da sie eine Bohrung nur dann als sinnvoll erachtet, wenn auch die anschliessenden weiteren Schritte definiert und möglich sind.

Der Verwaltungsrat stellte an seiner Sitzung vom 20. Dezember 2006 zudem fest, dass die Projektkosten bis und mit der neuen Phase gedeckt sind. Die noch notwendige Kapitalaufstockung kann mit Mitteln erfolgen, welche bei den Aktionären bereits bewilligt sind.

21. Dezember 2006

Zeichen: ca. 3760

Information für die Medien:

Für weitere Informationen stehen Ihnen seitens Geopower Basel AG

heute Donnerstag, 21. Dezember 2006 zwischen 14.00 und 15.00 Uhr

Dr. Heinrich Schwendener, Verwaltungsratspräsident und

Daniel Moll, Geschäftsführer

über die Nummer +41 (0) 61 275 51 30 zur Verfügung.

Medienmitteilung als pdf

Medienmitteilung als doc


Medienmitteilung des Baudepartementes des Kantons Basel-Stadt
vom 15. Dezember 2006                                                                                                                     

Deep Heat Mining - die weiteren Schritte

Die zuständigen Behörden, die beigezogenen Experten sowie Vertreter der Firma Geopower Basel AG haben heute festgelegt, wie der Bericht über die Ursachen des Erdbebens vom 8. Dezember sowie über die Risiken eines neuen Bebens erarbeitet werden soll. Der Bericht wird den Behörden sowie den von diesen zugezogenen Experten zur Prüfung zugestellt. Das Resultat der Prüfung wird anschliessend dem Regierungsrat vermittelt, der voraussichtlich Ende Januar über das weitere Vorgehen entscheidet.

Am Freitag-Nachmittag haben die zuständigen Behörden (Bauinspektorat, Kantonales Laboratorium, Amt für Umwelt und Energie), die beigezogenen Experten (Geologisches Institut der Universität Basel, Schweizerischer Erdbebendienst) sowie Vertreter der Geopower Basel AG das Vorgehen nach dem Erdbeben vom 8. Dezember festgehalten. Sie haben bestimmt, dass im nun folgenden Verfahren die fachliche Leitung dem Kantonalen Laboratorium (Kon­trollstelle für Chemie- und Biosicherheit) obliegt. Als Experten des Kantons werden Prof. Peter Huggenberger sowie Prof. D. Giardini und N. Deichmann vom Schweizerischen Erdbebendienst fungieren

Die Vertreter der Verwaltung haben von der Geopower einen Bericht verlangt, der sich kon­kret zu folgenden Themenbereichen äussert:

1.     Wissenschaftliche Vorabklärungen

2.     Bewilligungsverfahren

3.     Ereignisablauf mit u.a. allen Fakten, geophysikalische Daten, Zeitpunkten

4.     Erklärungen zu den Vorkommnissen

5.     Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und offene Punkte

6.     Lagebeurteilung, Risikoabschätzung mit quantitativen Abschätzungen

7.     Alternativverfahren für eine Klüftung

8.     Massnahmenkatalog inkl. kritischer Abbruchkriterien

9.     Zeitachse

Der Bericht wird von der Firma Geothermal Explorers erstellt, die auch die Bohrarbeiten im Auftrag der Geopower AG durchführt. Der Bericht soll so rasch wie möglich den Behörden unterbreitet werden.

Die Behörden werden den Bericht in der Folge zusammen mit den beigezogenen Experten gründlich prüfen und dem Regierungsrat eine Empfehlung für das weitere Vorgehen abgeben. Der – Ende Januar erwartete - Entscheid des Regierungs­rates wird öffentlich bekannt gegeben. Nach dem politischen Grundsatzentscheid des Regie­rungs­rates wird das Bauinspektorat als die für die Bewilligung verfahrens­leitende Behörde die bestehende Verfü­gung, mit der die Arbeiten vorläufig eingestellt wurden, durch eine neue  Verfügung erset­zen. 

In der vergangenen Nacht (um 23.39 Uhr) ereignete sich ein weiteres Beben mit Magnitude 2,5. Dieses wahrnehmbare Beben ist eine Spät­folge der bereits letzten Freitag eingestellten Einpressversuche. Nach deren Ende ist die Anzahl und die Stärke der Erschütterungen deutlich zurückgegangen, weil auch der Wasserdruck auf das natürliche Niveau gesunken ist. Dennoch kann nach wie vor nicht ganz ausgeschlossen werden, dass weitere Nachbeben auftreten.

(ca. 2’800 Zeichen)

Weitere Auskünfte

Jürg Hofer, Telefon +41 (0)61 639 22 26 / +41 (0)79 655 39 76

Leiter des Amts für Umwelt und Energie

Marc Keller, Telefon +41 (0)79 833 00 21

Medienmitteilung als pdfMM


Medienmitteilung vom 13. Dezember 2006

Genaue Abklärungen zu Deep Heat Mining
Erdbebensicherheit war von Anfang an ein Thema

Gestern Dienstag, 12. Dezember 2006, hat sich die baselstädtische Regierungspräsidentin Barbara Schneider bei der Bevölkerung von Basel und Umgebung für den Schrecken entschuldigt, den ein Erdstoss im Zusammenhang mit dem Erdwärmeprojekt Deep Heat Mining in Basel-Kleinhüningen am Freitag, 8. Dezember 2006, ausgelöst hatte. Sie betonte indessen, dass der Erdbeben-Sicherheit von Anfang des Projektes an höchste Beachtung geschenkt wurde.

An der Medienkonferenz drückte Barbara Schneider, Vorsteherin des Baudepartments Basel-Stadt, auch ihre Überzeugung aus, wonach die Geothermie das Potenzial besitze, einen Teil des Energieproblems auf elegante und absolut nachhaltige und schadstofffreie Art zu lösen. Es könne nicht in unserem Interesse liegen, diese Möglichkeit aus der Hand zu geben. Diese Haltung werde vom Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt unterstützt. Das Vorgefallene dürfe sich aber nicht wiederholen und es müsse abgeklärt werden, wie es dazu kommen konnte.

Barbara Schneider akzeptierte die Kritik, die Behörden und die Projektverantwortlichen hätten zu wenig nachdrücklich darauf hingewiesen, dass es in der aktuellen Projektphase zu spürbaren Erschütterungen an der Erdoberfläche kommen kann. Und: "Wir würden heute anders vorgehen, wir würden sicher sein wollen, dass die Bevölkerung von allfälligen Erschütterungen nicht überrascht wird."

Regierungsrätin Schneider erklärte, es werde nun abgeklärt, was am vergangenen Freitag genau passiert ist und wie. Dann werde in Kenntnis dessen, was nach neuestem Erkenntnisstand überhaupt möglich sei, entschieden. Sie erwartet einen entsprechenden Bericht in etwa zwei Wochen.

André Herrmann, Leiter Gesundheitsschutz im Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt, und Jürg Hofer, Leiter des baselstädtischen Amts für Energie und Umwelt, erläuterten an der Medienkonferenz, welche spezifischen Auflagen hinsichtlich Seismizität und Erschütterungen in der Baubewilligung für das Projekt Deep Heat Mining enthalten waren und wie die Behörden Deutschlands und Frankreichs einbezogen wurden.

(ca. 2000 Zeichen)

Statement Regierungsrätin Barbara Schneider
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Referat Jürg Hofer, AUE und André Herrmann, GD
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Medienmitteilung 9. Dezember 06

Pilotprojekt Geothermiekraftwerk Basel:

Aufarbeitung der Gründe für die ausgelösten Erschütterungen

Die Erschütterung vom Freitag, 8. Dezember 2006 um 17.48 Uhr im Zusammenhang mit dem Geothermieprojekt Deep Heat Mining in Basel rung war stärker als erwartet. Die Injektion von Wasser wurde gestoppt. Die Gründe für die starke Erschütterung werden im Detail untersucht.

Die Verantwortlichen der Geopower Basel AG drückten am Samstag an einer Medienkonferenz in Pratteln ihr Bedauern darüber aus, dass die Erschütterung mit der Magnitude 3,4 grosse Teile der Bevölkerung in Basel und Umgebung in Angst und Schrecken versetzt hatte. Wassereinpressungen in das Bohrloch in Basel-Kleinhüningen hatten diese Erschütterung ausgelöst.

Die Geopower Basel AG hatte aufgrund der Beurteilungen durch verschiedene Experten annehmen dürfen, dass allfällige Erschütterungen eine geringere Magnitude aufweisen und kaum wahrnehmbar sein würden. Dies bestätigte an der Medienkonferenz Nicolas Deichmann vom Schweizerischen Erdbebendienst, wies aber darauf hin, dass Magnituden im Bereich über 3 auf der Richterskala nie ganz ausgeschlossen werden können.

Die Geopower Basel AG hatte bereits bei der Planung des Projekts hohe Sorgfalt verwendet, auch auf die Beantwortung von Sicherheitsfragen. Damit verbunden war eine magnituden-abhängige Massnahmen- und Alarmierungsplanung nach allfälligen seismischen Ereignissen.

Aufgrund der bereits in der Nacht auf den 8. Dezember von vielen Personen wahrgenommenen Erschütterungen hatte die Geopower Basel im Laufe des Freitags die Einpressung von Wasser ins Bohrloch eingestellt. Trotzdem erfolgte um 17.48 Uhr der Erdstoss von Magnitude 3,4. Nach weiteren Massnahmen der Projektleitung baute sich bis am Samstag der Druck im Bohrloch auf einen Drittel des Ausgangsdrucks ab. Wahrnehmbare Erdstösse sind nun keine mehr zu erwarten.

Die Geopower Basel AG gab an der Medienkonferenz bekannt, dass die Entwicklungen der letzten Tage in den kommenden Wochen unter Zuzug von internationalen Experten im Detail analysiert werde. Die Schlussfolgerungen werden in einem Bericht den baselstädtischen Behörden vorgelegt. Diese entscheiden über die weitere Zukunft des Projekts Deep Heat Mining und allfällige Auflagen bei einer Fortsetzung.

An der Medienkonferenz gab Rolf Meyer, Einsatzleiter der Kantonalen Krisenorganisation, bekannt, dass bei den  baselstädtischen Rettungsdiensten über 1000 Anrufe eingingen. Personenschäden waren keine zu verzeichnen, hingegen rund zehn Fälle von Sachschäden.

Die Geopower Basl AG hat unter der Telefonnummer 061 275 97 50 ein Call Center eingerichtet, das ab Sonntag in Betrieb ist und Fragen aus der Bevölkerung im Zusammenhang mit dem Geothermieprojekt und den Erschütterungen entgegennimmt.

Alle Ereignisse, welche der Schweizerische Erdbebendienst registriert, werden auf einer speziellen Internetseite (www.seismo.ethz.ch/basel/) publiziert und können dort eingesehen werden.

9. Dezember 2006

E-Mail rene.kindhauser@iwb.ch

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Medienmitteilung vom 8. Dezember 2006  

Kantonale Krisenorganisation Basel-Stadt gemeinsam mit Geopower Basel AG

Starker Erdstoss in der Region Basel registriert

Kurz vor 18 Uhr wurde in der Region ein starker Erdstoss verbunden mit einem Knallgeräusch registriert. Vorher und nachher wurden weitere Erdstösse gemessen, die aber nur teilweise spürbar waren. Verursacht wurde dies durch das Einpressen von Wasser in tiefere Gesteinsschichten im Rahmen des Geothermieprojektes Deep Heat Mining. Personenschäden wurden bisher nicht gemeldet, hingegen vereinzelte Sachschäden. Die Kantonale Krisenorganisation wurde einberufen. Weitere Erdstösse können nicht ausgeschlossen werden, die Tendenz sollte aber abnehmend sein.

Im Rahmen des Geothermieprojektes Deep Heat Mining wird Wasser in tiefere Gesteinsschichten gepresst. Die Verantwortlichen rechneten damit, dass dies von kleineren Erdstössen und lauten Geräuschen begleitet sein wird, wurden jedoch heute von der Intensität überrascht.

Bereits seit Freitag-Morgen wurde aufgrund der spürbaren Erschütterungen kein Wasser mehr eingepresst. Trotzdem wurde um 17.50 Uhr ein Erdstoss mit einer Magnitude von 3,4 registriert. Dieser wurde von der Bevölkerung der Region stark wahrgenommen, was zu mehreren hundert Anrufen auf den Einsatzzentralen der Rettungsdienste führte.

Sofort wurde die Kantonale Krisenorganisation einberufen. Dieser beurteilte die Lage und leitete die notwendigen Massnahmen ein unter Beizug von Vertretern der Geopower und geologischen Experten. Als erste Sofortmassnahme wurde die Bevölkerung via Radio informiert. Ausserdem wurde als Reaktion auf den unerwartet starken Erdstoss von Seiten der Geopower damit begonnen, den Druck in der Tiefe abzubauen. Während dieser Phase waren weitere Erdstösse mit geringerer Intensität spürbar.

Es wird seitens der Fachleute davon ausgegangen, dass mit fortschreitendem Abbau des Drucks Intensität und Häufigkeit der Erdstösse markant nachlassen. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass nochmals deutlich spürbare Erdstösse vorkommen.

Die Geopower und ihre Partner bedauern, dass durch unerwartet starke Nebenwirkungen ihres Projektes die Bevölkerung in der Region verängstigt wurde. Sie entschuldigt sich in aller Form dafür. Das Einpressen des Wassers wird bis auf weiteres eingestellt. Es werden umgehend alle wissenschafltich notwendigen Abklärungen vorgenommen. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat eine Untersuchung eingeleitet.

Der Bevölkerung wird seitens der Kantonalen Krisenorganisation empfohlen, sich via Radio zu informieren. Es wird gebeten, von Anrufen bei den Einsatzzentralen abzusehen. Verwiesen wird schliesslich auf die allgemeinen Empfehlungen im Falle von Erdstössen: Im Freien Schutz fern von Gebäuden u. ä. suchen; in Gebäuden keinen Lift benutzen, schwere Bilder über dem Bett abhängen und unter einem Tisch oder Türrahmen Schutz suchen.

Die Kantonale Krisenorganisation bleibt bis auf weiteres in erhöhter Alarmbereitschaft.

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Stimulation und Seismizität | Aktuelles