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Erdwärme ist unerschöpflich und braucht keine Speicher

Das Wärmereservoir des erschliessbaren Teils der Erde kann, gemessen am Weltenergiebedarf, als unerschöpflich betrachtet werden. Sämtliche Energiespeicher entfallen, da die Erde selbst Energiespeicher ist. Die «World Energy Conference» schätzt das geothermische Potenzial zur Stromproduktion  auf 10 000 000 000 000 Megawattstunden. Das ist das Zehnfache des jährlichen Weltenergieverbrauchs.

Erdwärme muss nicht importiert werden und hat kurze Transportwege

Geothermie ist eine einheimische Energiequelle. Sie liegt maximal sechs Kilometer unter der Verbraucherin, unter dem Verbraucher.

Erdwärmenutzung ist sauber

Vorderhand sind es vielmehr die ökologischen als die ökonomischen Argumente, die für die Geothermie sprechen. Denn Geothermiekraftwerke belasten die Umwelt nicht, sie stossen bei der Energieproduktion kein CO2 aus und verursachen, bis auf wenige Wasserdampfschwaden, keine Emissionen. Es entsteht bei der Produktion weder hochgiftiger noch radioaktiver Abfall, denn das Wasser, das erwärmt wird, zirkuliert in einem geschlossenen Kreislauf und gibt nichts an die Umwelt ab. Dem Erdmantel wird lediglich Wärme entzogen. Ferner greift die Erdwärmenutzung nicht in einen biologischen Prozess ein und entzieht ihm nicht seine Grundlage.

Erdwärmenutzung ist kaum sichtbar und braucht wenig Platz

Der Prozess der eigentlichen Energiegewinnung ist an der Oberfläche nicht wahrnehmbar. Geothermische Anlagen sind kompakt: Der Flächenbedarf für eine DHM-Pilotanlage zur Wärmenutzung beträgt für die Tiefenbohrungen und die gesamten Oberflächenanlagen maximal 70 x 120 Meter, wobei je nach Standort auch bestehende Gebäude und Anlagen in Anspruch genommen werden können.

Erdwärme ist zuverlässig

Als einzige CO2-freie Energiequelle steht uns die Erdwärme jederzeit zur Verfügung. Es spielt für die Konsumentin und für den Konsumenten eine entscheidende Rolle, ob eine Energiequelle jederzeit, also nachts, im Winter und bei Regen zur Verfügung steht, oder nur dann, wenn die Tages- und Jahreszeit sowie die klimatischen Verhältnisse es zulassen. Permanente Verfügbarkeit macht die Geothermie zu einem absolut zuverlässigen Energielieferanten.

Innovationsimpuls für Basel  

Wenn das Basler Kraftwerk ans Netz geht, wird es die erste Geothermieanlage weltweit sein, die Erdwärme kommerziell nutzt. Das Pilotprojekt in Basel schafft Arbeitsplätze in der Reigon, und es wird Schweizer Ingenieuren zu einem echten Wissensvorsprung in diesem Bereich verhelfen. Ferner generiert ein Projekt wie das Basler Geothermiekraftwerk exportfähiges Know-how.

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